Stadion Nürnberg
 
 
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Geschichte des Nürnberger Stadions
Das heutige Stadion war ursprünglich als Arena, nach einem Entwurf des Architekten Otto Ernst Schweizer zwischen 1926 und 1928 als Teil eines neu konzipierten Sport- und Freizeitparks südlich des Dutzendteichs, geplant. Dazu gehörten unter anderem auch das Stadionbad und eine Reihe von "Jedermann-Sportplätzen" im Umfeld. Für die gelungene Gesamtanlage erhielt der für die Grünflächenplanung verantwortliche Stadtgartendirektor Alfred Hensel während der IX. Olympischen Spiele 1928 in Amsterdam in einem Wettbewerb für künstlerische Werke eine Goldmedaille.   Die außerordentlich kurze Bauzeit resultierte aus einer Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt, welches bis zu zehntausend Erwerbslose aus Nürnberg und dem Umland für Erd- und Gartenarbeit zur Verfügung stellte. Die Sportstätte mit Platz für 37 000 Zuschauer galt als das "schönste Stadion der Welt". Bis heute ist die achteckige Form das Markenzeichen und Teile des Stadions stehen aufgrund des "Bauhaus Stils" unter Denkmalschutz.
Das Stadion
unter den Nationalsozialisten

Ab 1933 bezogen die Nationalsozialisten die Arena in ihre Parteitagsveranstaltungen mit ein. Das städtische Stadion diente der Hitler-Jugend als Aufmarschort.

Ab 1945 nutze die US-Army das Stadion für ihre Sportveranstaltungen.

1961 ging es wieder in städtischen Besitz über.


Renovierungen im Jahr 1963

Das städtische Stadion wurde nach 1963 mehrfach renoviert, um den Anforderungen der Fußball-Bundesliga gerecht zu werden. Hier trägt der 1. FC Nürnberg seine Heimspiele aus. Daneben finden (selten) Schulsport- und (internationale) Leichtathletik-Feste statt.

Auf die Erweiterung der Zuschauerplätze auf 56.500 und den Bau einer Flutlichtanlage in den 60er Jahren folgte ab 1987 eine Generalsanierung und Renovierung. Letztlich wurde das städtische Stadion für 68,1 Millionen Mark umgebaut, die Zuschauerkapazität auf knapp 53 000 reduziert.

1991 Umbennenung
in Franken-Stadion

Bis zur Neueröffnung im Jahre 1991 einfach nur ein "Städtisches Stadion" genannt, wurde der Name des Nürnberger Stadions nach dem Um- und Ausbau Ende der 80er Jahre in Franken-Stadion geändert und mit einem Volksfest eingeweiht.

1991 wurde das damalige Franken-Stadion mit einem Volksfest eingeweiht. Bis zur Fußballweltmeisterschaft 2006 wurde es für über 56 Millionen Euro weiter modernisiert, technisch aufgerüstet und bietet nun 44 308 Zuschauern Sitzplätze.


  Neuer Nachbar seit 2001:
Die "Arena Nürnberger Versicherung "

Direkt gegenüber dem Stadion Nürnberg liegt die Arena Nürnberg. Der von einer privaten Gesellschaft errichtete, aber mit öffentlichen Mitteln geförderte Neubau aus dem Jahr 2001 ist als Eissport- und Mehrzweckhalle konzipiert und bietet rund 10 000 Zuschauern Platz. Pop- und Rockkonzerte finden hier ebenso statt wie WM-Boxkämpfe.

Kurz nach der Fertigstellung erlebte der Komplex im Frühjahr 2001 seine erste Bewährungsprobe als einer von drei Austragungsorten der Eishockey-Weltmeisterschaft in Deutschland.

Mit dem Stadion Nürnberg und der Arena Nürnberger Versicherung in unmittelbarer Nachbarschaft bemüht sich die Stadt, ihre Rolle als einstige Sporthochburg wieder mit neuen Akzenten zu versehen.

FIFA WM 2006
Um das Nürnberger Stadion für die FIFA WM 2006 vorzubereiten, wurde es von 2002 - 2005 modernisiert.

2006 Umbenennung
in easyCredit-Stadion

Anfang 2006 bekam das Stadion neben dem Zeppelinfeld den neuen Namen easy-Credit-Stadion. Nürnberg gehört zu den zwölf WM-Austragungsorten in Deutschland.

2013 Umbenennung
in Grundig Stadion

Ab Mitte Februar 2013 trug das Stadion den Namen Grundig Stadion.


(Texte aus: "Tatort Nürnberg" Von Steffen Radlmeier und Dr. Siegfried Zelnhefer, erschienen 2002 im Verlag "Ars Vivendi".)

 



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    Tribünen-Fassade von Architekt Otto Ernst Schweizer, 1926 im Bauhaus-Stil entworfen
   
    Städtisches Stadion
um 1928
   
    Sportpark im Volkspark Dutzendteich
   
    Blick von der Tribüne zum Spielfeld 1928
   
    Liebevoll ausgestattetes Restaurant im Stadion 1928
 
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